An Weser und Jade

Die Marsch – ein Land im beständigen sozialen Wandel

Die Feddersen Wierde

Die Marsch ist ein Raum, der zunächst einmal außerordentlich lebensfeindlich erscheint, aber bei näherem Zusehen dem Menschen enorme Chancen bietet. Wenn wir uns das Mündungsgebiet der Weser, wie es sich den ersten Siedlern irgendwann im Neolithikum oder in der beginnenden Bronzezeit darbot, vorzustellen versuchen, dann sehen wir eine unendliche grüne Fläche vor uns, die von einer Vielzahl von Flussläufen durchzogen ist, in denen das Wasser träge dahin strömt, bis es irgendwann einmal die Nordsee erreicht, wobei zu dieser Zeit, wie man noch auf Landkarten erkennen kann, die auch den Strömungsverlauf im Meer darstellen, die Elbe und Weser eine gemeinsame Mündung haben. Lebensfeindlich war das Gebiet aus mehreren Gründen: da gab es zum einen Sturmfluten, die den Wasserspiegel plötzlich steigen ließen und die wenigen trockenen Plätze, die es geben mochte überfluteten...

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Von Temperenz und Abstinenz

Vom Tabak zum Alkohol

Die deutsche Bundesregierung streitet sich mit der Europäischen Kommission in Brüssel – und warum? Es geht darum, dass die anderen Staaten der Union aus der Tatsache, dass Tabak nicht nur der Gesundheit schadet, sondern sogar töten kann, die Forderung ableiten, jegliche Werbung für das Gift zu verbieten, was sich eigentlich von selbst versteht – aber die deutschen Politiker sträuben sich dagegen – warum?

Die Regierung hat natürlich ihre Gründe – vor allem: Tabak ist, im Gegensatz zu Haschisch, Heroin und Kokain, eine zugelassene Ware – wie kann man dann die Werbung für das Produkt untersagen? Wenn man einen solchen Widerspruch zulassen würde, könnte man mit denselben Gründen auch die Reklame für den Alkohol unterbinden, denn auch er ...

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