-Frühes Mittelalter-

ab 600 Jever: Von Westen her sickern die Friesen in das menschenleere Land an der Nordsee ein. Sie wandern über die Weser hinaus bis fast zur Elbe und setzen sich dann im heutigen Nordfriesland fest.
626 Jever: Sturmflut. Riemann berichtet, dass der Friesenkönig Adgil zu dieser Zeit befohlen haben soll, Wurten aufzuschichten, um wenigstens die Wohnplätze gegen die Flut zu sichern. Ob es dazu eines obrigkeitlichen Befehls bedurfte, ist doch sehr zu bezweifeln, aber es ist richtig, dass die Friesen in dieser Zeit begannen, sich gegen die Flut zu wehren, indem sie zunächst künstliche Hügel und dann Deiche bauten. Ich liste die Daten der Sturmfluten deshalb auf, weil ich deutlich machen möchte, dass der Kampf gegen die See beständig geführt wurde. Zwar gab es furchtbare Katastrophen, aber dazwischen herrschte keineswegs Ruhe, vielmehr galt es, die beständige Erosion zu begrenzen. Zu beachten ist ferner, dass nicht immer die ganze Küste betroffen war, und es führte auch nicht jede Sturmflut zu größeren Verlusten, dennoch ergibt sich so ein Eindruck von der beständigen Angst, in der die Bewohner der Marsch schwebten.

-8. Jahrhundert-

780 Bremen: Willehad kommt als Missionar in das Gebiet der Unterweser und errichtet auf einer Sanddüne an der Weser, etwa dort, wo heute der St. Petri-Dom in Bremen steht, vermutlich eine Holzkirche. Willehad muss 782 vor den aufständischen Sachsen nach Rüstringen fliehen. Er kehrte 785 unter dem Schutz fränkischer Waffen zurück. Er ist nunmehr Missionsbischof im Bereich der Unterweser und Ostfriesland mit dem Sitz im heutigen Bremen, aber nicht Bischof von Bremen. Die Geschichte Willehads ist sehr typisch für das, was "christliche Mission" bedeutete, nämlich zunächst die Unterdrückung des vorhandenen heidnischen Kults mit Waffengewalt mit der Folge, dass dann die traditionellen Vorstellungen nach und nach an diejenigen der militärischen Sieger angepasst wurden. Der Prozess ist möglich, weil der Mensch immer irgendwelche religiösen Vorstellungen entwickelt, die ihren Ausdruck in den jeweiligen Ritualen finden. Diese können durch äußere Gewalt verändert werden, was in unserem Bereich zweimal geschah, nämlich einmal im Zuge der katholischen Mission und dann in der Reformationszeit. In beiden Fällen waren es die jeweiligen Priester, die in den Kultstätten die neuen Rituale zelebrierten, während die Menschen das Angebot nutzten, um ihre religiösen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne dass damit unbedingt der Glaube an die christlichen Dogmen verbunden war. Dieser Hiatus zwischen der Form und dem Inhalt führte mehrfach nicht nur in im Norden Deutschlands zu schweren Konflikten, wie sich besonders im Falle des Kreuzzugs gegen die Stedinger zeigte, aber nicht nur hier.
782 Bremen: In dem "locus" Bremen wird der Priester Gerwal mit seinen Gefährten von aufständischen Sachsen erschlagen. Das ist zwar die erste Erwähnung Bremens, aber durchaus nicht das Gründungsdatum der Stadt. Die Dünenkette, die sich von der Aller am rechten Weserufer nach Norden zieht, war schon seit Jahrhunderten besiedelt, nur dass es hier lediglich Siedlungen von lokaler Bedeutung gab, die sich selbst versorgten, deren Bewohner also keinen Handel trieben, vor allem nicht in das Fernhandelsnetz der Zeit integriert waren. Das war dort, wo sich die Stadt Bremen entwickelte, anders, denn an dieser Stelle kamen zwei günstige Umstände zusammen: zum einen berührte der Sandgrund fast den Hauptstrom der Weser und zum anderen endete hier die Flutwelle, die die Boote der Einwohner von der Mündung ins Landesinnere trug. Man vermutet, dass schon die Sachsen von Bremen aus nach England aufgebrochen sind, als die Römer ihre Provinz aufgaben. Später kam dann noch hinzu, dass die Straße vom Rheinland nach Skandinavien an diesem Punkt die Weser kreuzte, weswegen hier auch die erste, dokumentarisch nicht belegbare, Brücke vermutet wird. Der erste Hafen Bremens wurde von einem schmalen Seitenarm der Weser gebildet, der "Balge", der den Marktplatz berührte. Als sich der Handel entwickelte, konnten hier die Boote gelöscht und die so angelandete Ware gleich den Kunden angeboten werden. Die Balge trennte eine Insel vom Land ab, auf der sich später St. Martini erhob. Hier siedelten die ersten Handwerker Bremens. Auch sie hatten also nur einen kurzen Weg zu den Booten in der Balge und zum Markt auf der anderen Seite des schmalen Gewässers.
785 Rechtenfleth. Karl der Große bemüht sich seit 772 mit großer Brutalität, die Sachsen zum Christentum zu bekehren, wogegen sich der germanische Stamm aber verzweifelt wehrt. In diesem Zusammenhang geht der König im Jahre 785 über die Weser. Der Ort ist unbekannt, aber Hermann Allmers vermutete, dass dies bei Rechtenfleth geschehen sei und ließ deshalb vor seinem Hof ein Denkmal errichten, das bis heute an das Ereignis, das mit ziemlicher Sicherheit an dieser Stelle nie stattgefunden hat, erinnert.
785 Östringfelde. Angeblich soll Willehad in diesem Jahr hier eine Kirche geweiht haben. Das mag stimmen oder nicht, zeigt aber, welchen Rang das Kloster, das einmal an dieser Stelle stand, besaß, wenn es seinen Ursprung auf den Missionar Frieslands zurückführte.
787, 13. 7. Bremen: Karl der Große ernennt Willehad zum Missionsbischof in Friesland. Dieser wählt Bremen als seine Residenz. Willehad ist also der erste Bischof in Bremen, aber keineswegs der erste Bischof von Bremen.
787 Bremen: Oslebshausen wird zum ersten Mal erwähnt.
789, 1. 11. Bremen. Der hl. Willehad weiht den ersten Bremer Dom.
789, 8. 11. Blexen. Der hl. Willehad stirbt in Blexen. Er befindet sich wieder einmal auf der Flucht vor den aufständischen Sachsen, die durchaus keine Christen werden wollen.
792-804 Bremen: Die Kämpfe der Franken gegen die Sachsen konzentrieren sich nunmehr auf den Wigmodisgau, also auf das Gebiet rechts der Weser. Das Zentrum des Gebietes war wahrscheinlich damals schon Bremen. Der Krieg wurde übrigens mit unerhörter Grausamkeit geführt. So ist überliefert, dass Karl der Große die aufständischen Sachsen in großer Zahl deportieren und durch gehorsame Franken ersetzen ließ.
793 Jever: Sturmflut

-9. Jahrhundert-

9. Jahrhundert Jever: Christliche Gräber auf dem Kirchhügel von Jever.
9. Jahrhundert. Jever: Normannische Befestigung auf dem Woltersberg. Die Wikinger kamen also durchaus nicht nur, um das Land auszurauben, sondern suchten auch neue Siedlungsgebiete. Wie in der Normandie, die heute noch nach ihnen genannt wird, und in Sizilien, setzten sich sich an der deutschen Nordseeküsten, so etwa im heutigen Jeverland, fest. Über die Geschichte dieser Siedlungen und über die Beziehung der Wikinger zu den Friesen wissen wir nichts, aber sie müssen sehr intensiv gewesen sein, dann die künftige Entwicklung ist nur zu verstehen, wenn wir davon ausgehen, dass die Nordmänner etwa im Schiffbau die Lehrmeister der Friesen waren.
um 805 Bremen: Gründung des Bistums Bremen. (In einer gefälschten Stiftungsurkunde wird das Jahr 788 als Datum der Gründung genannt.) Die Geschichte ist natürlich viel komplizierter: Willehad besaß, wie gesagt, persönlich den Rang eines Bischofs, der in Bremen seinen Sitz hatte, weil er mit der Aufgabe betraut war, das Land zwischen Elbe und Ems für das Christentum zu missionieren, was wichtig war, weil so die Herrschaft der Franken legitimiert wurde. Davon abtrennen muss man die Gründung des Bistums Hamburg, das das missionarische Zentrum des nördlichen Europas werden sollte, von dessen geographischen Umfang man in Rom natürlich keine Ahnung hatte. Da der Platz an der Elbe aber durch die Wikinger gefährdet war, zog der Bischof von Hamburg nach Bremen um, weil er dort aus Gründen, die ich nicht weiß, sicherer war, und nahm seinen missionarischen Auftrag mit. Das bedeutete, dass die neuen Bistümer, die vor allem in Skandinavien existierten, zwar der Metropole in Hamburg unterstanden, der Metropolit selbst jedoch an der Weser wohnte. Das hatte nun erhebliche Konsequenzen: Zunächst konnte der Oberhirte von Hamburg und Bremen den Rang eines Erzbischofs für sich beanspruchen, der ihm jedoch streitig ge-macht wurde, als sich ein Bistum nach dem anderen in Skandinavien und im Baltikum von Hamburg/Bremen trennte, ohne dass man hier etwas dagegen unternehmen konnte. Die Diözese besaß darüber hinaus erstaunlicherweise zwei Bischofskirchen, nämlich eine in Hamburg und eine in Bremen, wobei die erstere jedoch vernachlässigt und schließlich zum Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde. Im Mittelalter war diese doppelte Spitze der Diözese Hamburg/Bremen natürlich nachteilig, zumal es auch zwei Domkapitel gab. Der Bischof musste sich also in seinen weltlichen Ansprüchen mit zwei Vertretungen des Klerus auseinandersetzen, dann mit dem Adel seines Herrschaftsgebiets und schließlich mit den Ansprüchen zweier aufstrebender Städte. Das war zu viel und so ging denn das Bistum Bremen, nach der letzten Kraftanstrengung im Stedinger Kreuzzug 1234, in der Folge sang- und klanglos unter. Geblieben ist in Bremen der wirklich bedeutende St. Petri-Dom, der in seinem Namen noch heute daran erinnert, dass hier einmal das Rom des Nordens stehen sollte. In Hamburg erinnert an die alte Herrlichkeit nur noch ein Jahrmarkt, der dort stattfindet, wo sich einmal der Hamburger Dom erhob, und der auch so heißt: Der Dom. Ebenso gab es in der Erzdiözese Bremen zwei Domkapital, von denen das in Bremen mit Abstand das wichtigste war, während das Hamburger Domkapitel ein Schattendasein führte.
805 Bremen: Karl der Große ernennt Willerich zum Bischof von Bremen. Mit ihm beginnt die Reihe der bremischen Oberhirten. Die Bischöfe erhalten nach und nach von den jeweiligen Kaisern eine große Anzahl von Rechten, so die Gerichtsbarkeit, den Zoll und das Münzrecht. Bremen selbst wurde von einem bischöflichen Vogt regiert. Der "locus" Bremen ist noch nicht befestigt, also von einer Mauer umgeben. Der Ort kann also noch nicht als Stadt bezeichnet werden, die sich eben durch ihre Befestigung, die ihre Bewohner vor den Räubern der Umgebung, und damit meine ich den späteren Adel, schützte.
806 Jever: Sturmflut. Das Wasser blieb den ganzen Winter über im Land stehen, so dass die Wintersaat verdarb. Die Folge war eine Hungersnot - ein Zeichen, dass man über die Subsistenzwirtschaft noch nicht hinausgekommen war.
826 Jever: Kaiser Ludwig der Fromme ernennt den Dänen Hariold anlässlich seiner Taufe zum "comitatus Riustri". Gemeint waren damit vermutlich Östringen, Wangerland und das Auricher Land.
834 Hohenkirchen. Der Ort hat bereits eine Kirche.
838, 26. 12. Mellum: Eine Sturmflut erweitert den Kanal zwischen Frankreich und England. In Flandern, Zeeland und Holland geht viel Land verloren. Möglicherweise ging in dieser Flut auch die sagenhafte "Burg Mellum" (und mit ihr der Hohe Weg?) unter.
845 Bremen. Der für Nord-Europa zuständige Erzbischof wird von den Normannen aus Hamburg vertrieben und weicht nach Bremen aus.
848 Bremen: Dem bisherigen Hamburger Bischof - er war 845 von den Normannen von der Elbe vertrieben worden - wird das vakante Bistum Bremen übertragen. Ansgar hat den Rang eines Erzbischofs, der als solcher für die Mission in Nordeuropa zuständig ist, während Bremen nur als einfaches Bistum gilt, das nun aber die Funktion des Erzbistums Hamburg übernimmt. Aus dieser Konstellation ergibt sich ein Rangstreit, der nie eindeutig entschieden wird. Ansgar stirbt 865. Sein Nachfolger wird Rimbert (oder Rembert)
um 860 Schmalenfleth bei Brake wird erwähnt.
860 Jever: Sturmflut in ganz Friesland mit großen Schäden.
861, 8. 11. Bremen. Weihe des neuen Doms. Die erste Kirche des Bischofs in Bremen war wohl eine ziemlich mickerige Kapelle. Nun entsteht, da ja der Friede offenbar eingekehrt ist, ein erster repräsentativer Bau.
865, 3. 2. Bremen. Ansgar stirbt. Er bekleidete persönlich den Rang eines Erzbischofs und kann als der eigentliche Gründer des Erzbistums (bzw. Bistums, denn der Rang war immer umstritten) Bremen bezeichnet werden.
868 Jever: Prudentiusflut. Man weiß von der Katastrophe durch Prudentius von Troyes, daher auch der Name. Einzelheiten sind nicht bekannt, aber man nimmt an, dass damals die Dünenkette vor der ostfriesischen Küste durchbrochen wurde, die seinerzeit die Küste schützte. Erhalten geblieben sind die Friesischen Inseln.
880 Bremen. Die Normannen greifen die norddeutsche Küste an. Am 2. Februar 880 siegen sie an einem unbekannten Ort an der Unterelbe.
888, 9. 6. Bremen. Der ostfränkische König Arnulf erklärt, dass der Erzbischof von Bremen in Bremen selbst die Münz-, Markt- und Zollrechte hat. Die Rechte werden am 10. August 937 von Otto d. Großen bestätigt und 965 von Kaiser Otto II. erweitert.

-10. Jahrhundert-

um 900 Bremen: Das Dorf Seehausen entsteht.
um 900 Jever (Jevere, Gevara, Gewren, Genvenar, Yevere, Gavarum): Der Ort hat zwei Kirchen. Die eine ist dem hl. Cyriacis geweiht, dem Schutzpatron der Seefahrer, die zweite soll am Lüeweg gestanden haben.
935 Minsen. In dem Dorf steht eine Kirche.
950 Wiarden: Das Dorf hat eine Kirche. Die jetzige, dem hl. Severin geweihte Kirche wird auf das Jahr 1320 datiert.
965 Bremen: Kaiser Otto I. erteilt dem Bischof Adaldag von Bremen das Marktprivileg für Bremen. Bippen bezeichnet das Dokument als die "Geburtsurkunde der Stadt Bremen". (Bippen: Geschichte der Stadt Bremen, 1892, Bd. I, S, 24), denn erst jetzt habe der Bischof die Möglichkeit gehabt, Kolonisten herbeizurufen, die hier unter dem Schutz des Königs Handel treiben konnten. Das damalige Bremen teilt sich in zwei Bezirke. Der Mittelpunkt des einen ist der Dom mit seinen Nebengebäuden, der Mittelpunkt des anderen ein Nebenarm der Weser", der heute verschwunden ist, aber den heutigen Marktplatz berührte, die sog. Balge. Sie war der erste Hafen Bremens. Der Ort konnte sich entwickeln, weil die Dünenkette hier bis an den Strom reichte, also Boote leicht beladen und gelöscht werden konnten und weil an dieser Stelle die Straße, die von Stade nach Westen führte, die Weser querte. Jenseits ging ein Zweig des Weges nach Friesland, der andere nach Wildeshausen und damit in Richtung Westfalen. Der sandige Untergrund erlaubte es den Wagen, den sehr flachen Fluss zu durchqueren, der andererseits tief genug war, dass flache Boote darauf fahren konnten. Hinzu trat die Tatsache, dass die Flutwelle noch just Bremen erreichte, der Ort also auch von größeren Schiffen angelaufen werden konnte. Das alles machte den Platz zum idealen wirtschaftlichen Mittelpunkt der Region. Dass er nicht auch zum politischen Zentrum wurde, behinderte die wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes an der Unterweser und Jade bis heute.
967, 27. 10. Bremen: Der Bischof erhält vom Kaiser die volle gräfliche Gerichtsbarkeit für seinen Bezirk. Damit erhält das Stift den Status eines "Reichsstandes".
970 Mellum. In diesem Jahr wurde angeblich in der Gegend der heutigen Vogelinsel das sagenhafte Schlicker Siel gebaut, das kupferne Tore gehabt haben soll. Hagena verlegt das Bauwerk in die Gegend südlich von Heppens, was realistischer sein dürfte. Wenn ich dennoch das Datum hier stehen lasse, so als Hinweis darauf, dass der Untergang des heutigen Hohen Wegs, der sicherlich einmal besiedelt war, als Katastrophe in den Sagen des Landes weiterlebte, zu denen die Hinweise auf das Siel mit den kupfernen Türen gehört, das real erst existiert haben kann, als die Deiche gebaut waren, also nach 1200. Offenbar gibt es von diesem Prozess, der sicherlich mit großen Katastrophen verbunden war, keine schriftlichen Zeugnisse, also begnüge auch ich mich mit dieser Andeutung. .
983 Jever. Bernhard I. Billung wird als Graf im Gau Asterga, also im Gebiet zwischen Ems und Weser, erwähnt. Jever ist zu dieser Zeit bereits seit langem ein wichtiger Handelsplatz, der an der Straße liegt, die über Bremen und Oldenburg in die heutigen Niederlande führte. Außerdem war der Ort von See her leicht zu erreichen. Jever wurde auch nach der Christianisierung Standort einer "Gaukirche". Die Billunger errichteten in Jever eine Burg, und Bernhard II. (1011-1059) gründete hier eine Münzprägestätte. Der Ort war also in das damalige Fernhandelsnetz eingebunden. Das beweist auch die Tatsache, dass im Jahre 1978 östlich von Archangelsk nicht weniger als 787 Münzen, die in Jever geprägt worden waren, gefunden wurden.
983 Sandel: Die erste Kirche des Ortes soll vor diesem Datum gebaut worden sein. Möglicherweise stand sie in Verbindung mit einem Kloster.
983, 9. 6. Repsholt: Kaiser Otto II. befiehlt die Gründung des Klosters Repsholt. Die Urkunde wird am 20. März 988 von Kaiser Otto III. bestätigt. Repsholt wird damit das erste und für lange Zeit auch wichtigste Kloster von Ostfriesland, zu dem 1134 die Kapellen in Etzel, Marx, Horsten und Diekhusen gehören.
994 Bremen. Normannen verwüsten das Land Hadeln. Ein Angriff auf Bremen scheitert, weil der Ritter Heriward die Feinde in das Glinster Moor lockt, wo sie von der einheimischen Landwehr niedergemacht werden.